Von Anfang an

Historie

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen so nah beieinander, dass man das eine vom anderen nicht mehr unterscheiden kann; denn was in diesem Augenblick noch Zukunft ist, wird im nächsten Augenblick zur Gegenwart und ist im übernächsten Augenblick bereits Vergangenheit.

monika bruenger

1. Vorsitzende Monika Brünger

Historie

Früh übt sich, wer ein Meister werden will!

spielklassen

Spielklassen 1998

mtk-vorstand

MTK-Vorstand, 1997

spielklassen

Spielklassen 1996

bezirksliga

AK II Aufstieg in die Bezirksliga

Historie

2002

Aufstieg in die Westfalenliga

Teodora Posada-Ferron übernimmt die MTK Gastronomie und verwöhnt uns mit spanischen und deutschen Köstlichkeiten

2001

1. Vorsitzende ab diesem Jahr: Monika Brünger

Gudrun Hagenmeyer und ihr Team verlassen nach 19 Jahren den MTK

1999

Der Mitgliederbestand des MTK beläuft sich am 01.01.1999 auf 577 Personen

Steffi Graf siegt bei den French-Open

1998

1. Vorsitzender bis 2001: Herr Dr. Stephan Bentz

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Unter diesem Motto steht das Trainingsprogramm für die MTK-Jugend. Die Trainer Thomas Brüning, Michiel Bolsius und Co-Trainerin Ines Warnecke stellen ein umfangreiches Programm zusammen. Vier Jungendmannschaften des MTK spielen auf Bezirksebene, fünf auf Kreisebene.

1. Damen Oberliga: Christiane Hoppmann, Michaela Moldovan, Ines Warnecke, Dimitra Koliou, Nina Simon, Christiane Franke, Katja Brand, Janine Smolka, Nicole Smolka, Claudia Leahu.

2. Damen Bezirksliga: Katja Brand, Janine Smolka, Nicole Smolka, Claudia Leahu, Nina-Marisa Hintenberg, Sylvia Püls, Tasja Tiedtke.

1. Damen 40 Oberliga: Christa Franke, Rita Rose, Kirsten Lieske, Irmgark Aden, Bärbel Busse, Imina Ibrügger, Renate Schulwitz, Brigitte Heinßen, Bärbel Baldeweg, Ilona Sundermeier.

2. Damen Bezirksliga: Renate Schulwitz, Brigitte Heinßen, Bärbel Baldeweg, Ilona Sundermeier, Katharina Van der Zweep, Moni Huber, Uli Garbisch, Jutta Segler, Gisela Meier, Bärbel Neuhaus, Sylvia Beeth, Annelore Schnitzmeier, Birgit Smolka.

1997

Vorstandsmitglieder: 1. Vorsitzender Heinz Horstmöller, 2. Vorsitzender Friedhelm Schnitzmeier, Kassenwart Ernst Döhmer, Schriftführer Rudolf Kersting, Sportl. Leiter Horst Smolka, Herrensportwart Willi Schäfer, Damensportwartin Katharina von der Zweep, Jugendsportwart Jens Reinhardt, Breitensportwart Rolf Ruhwald, Haus- und Platzwart Harry Schaper.

Der Mindener Tennisklub feiert seinen 85 Geburtstag am 05. April 1997 mit einem rauschenden Jubiläumsball in der Stadthalle in Minden.

Die Anschrift "Im Schweinebruch" wird von der Stadt Minden in die neue Anschrift "Am Weserstadion" geändert.

1996

Vorstandsmitglieder: 1. Vorsitzender Heinz Horstmöller, 2. Vorsitzender Friedhelm Schnitzmeier, Kassenwart Ernst Döhmer, Schriftführer Rudolf Kersting, Sportlicher Leiter Horst Smolka, Herrensportwart Willi Schäfer, Damensportwart Katharina van der Zweep, Jugensportwart Jens Reinhardt, Breitensport Rolf Ruhwald, Haus- u. Platzwart Harry Schaper, Vergnügungswartin Jutta Segler.

Boris Becker gewinnt die Australian-Open.

Steffi Graf siegt in Wimbledon und bei den French- und US-Open.

1. Herren Oberliga: Andrej Pavel, Mark Kuchenbecker, Michiel Bolsius, Frank Thiele, Philip Türoff, Jan des Witt, Steffen Türoff, Christoph Sundermeier.

1. Damen Oberliga: Stefanie Thiemann, Christiane Franke, Dimitra Koliou, Nina Simon, Sabine Ellerbrock, Petra Kämper, Silvia Steuer, Janine Smolka.

1995

AK II Aufstieg in die Bezirksliga.

1. Herren, Oberliga: Andrej Pavel, Frank Thiele, Michiel Bolsius, Philip Türoff, Jan de Witt.

Steffi Graf siegt in Wimbledon und bei den French- und US-Open.

1992

Planung und Beschluss: Der nördliche Teil des Klubhauses soll um eine 80 m² große Wohnung für die Pächter der Gastronomie erweitert werden. Die dadurch im Erdgeschoss teilweise frei werdenden Räume werden für betriebsbedingte Zwecke benötigt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 100.000 €.

Gemeinsam mit Boris Becker erringt Michael Stich bei den Olympischen Spielen in Barcelona die Goldmedaille.

Steffi Graf gewinnt in Wimbledon.

1991

Michael Stich gewinnt im Finale in Wimbledon gegen Boris Becker.

Becker setzt sich in diesem Jahr bei den Australian-Open durch.

Steffi Graf gewinnt in Wimbledon.

1990

Steffi Graf gewinnt die Australian-Open.

1989

Boris Becker und Steffi Graf siegen in Wimbledon und bei den US-Open.

1988

1. Vorsitzender bis 1997: Herr Heinz Horstmöller. In der Mitgliederversammlung diesen Jahres wird die Überdachung des Eingangsbereiches durch eine Pergola in Zusammenhang mit der dringend notwendigen Sanierung des Daches beschlossen.

Stars wie Steffi Graf oder Boris Becker lösen mit zahlreichen Siegen eine regelrechte Tennis-Euphorie in Deutschland aus. Die Mitgliederzahl im Deutsche Tennisbund wächst auf über 2.200.000 Mitglieder.

Steffi Graf gewinnt 1988 die bedeutendsten vier Turniere (Grand Slam): US-Open, French-Open, Australian-Open und das Turnier in Wimbledon.

Tennis kehrt in diesem Jahr in Seoul ins Olympische Programm zurück.

1987

Der Mindener Tennisklub feiert seinen 75 Geburtstag am 14. März 1987 mit einem großen Festball in der Stadthalle in Minden.

Vorstandsmitglieder: 1. Vorsitzender Werner Klatt, 2. Vorsitzender Volkmar Reinhardt, Sonderaufgaben Eberhard Beeth, Finanzen Ernst Döhmer, Sport Willi Fichte, Jugend Ingrid Frerichs, Platz- und Hauswart Heinz Horstmöller, Presse Werner Lieske.

1986

Aufstellung Herren Verbandsliga: Hans-Peter Troll, Michael Stachurski, Jan de Witt, Bernd Kaufhold, Günter Klatt, Falk Benker, Lars Nellissen, Henning David.

Aufstellung Damen Verbandsliga: Steffi Kampe, Britta Gutt, Andrea Brüning, Kirsten Lieske, Renate Schulwitz, Christa Franke, Christina Lieske, Astrid Kaufhold, Uta Kaufhold.

Boris Becker gewinnt zum zweiten Mal Wimbledon.

1985

Boris Becker siegt im Alter von 17 Jahren am 7. Juli 1985 als erster ungesetzter Spieler, als erster Deutscher und als jüngster Sieger beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt in Wimbledon mit 3:1 Sätzen im Finale gegen den Südafrikaner und heutigen US-Amerikaner Kevin Curren.

1984

In der Mitgliederversammlung vom Januar überrascht der 1. Vorsitzende Werner Klatt mit der Erklärung, dass der MTK bereits im nächsten Jahr über 3 neue Außenplätze verfügt.

Rauf und Runter: Die Verbandsligateams halten in ihrer Klasse ihre Position, die 2. Damen schaffen den Aufstieg in die Bezirksliga, während die 2. Herren und die 1. Jungsenioren in die Bezirksklasse absteigen müssen.

Die Klubmeisterschaften bringen - wie auch in den vergangenen Jahren - eine Rekordbeteiligung.

1983

Nach 10jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender stellt sich Horst-Dieter Wagner auf der Mitgliederversammlung im Januar nicht mehr zur Wahl. In seine Amtsperiode fallen wesentliche sportliche und gesellschaftliche Ereignisse.

1. Vorsitzender bis 1988: Werner Klatt.

Neuer Sportwart: Horst Camen.

Aus dem eigenen Nachwuchs spielt sich der 17jährige Bernd Kaufhold in den Blickpunkt des Interesses. Auf Anhieb wird er Kreismeister bei den Herren A und zur großen freudigen Überraschung Ostwestfalenmeister.

Die 1. Damenmannschaft erreicht als drittes Team des MTK die Verbandsliga. Mit diesem Erfolg ist der MTK dreimal auf dieser hohen sportlichen Ebene vertreten und somit der absolut spielstärkste Verein im Kreis Minden-Lübbecke.

1982

Für die Senioren wird dieses Jahr zum Erfolgsjahr. Die Erste erreicht ihr Ziel Verbandsliga, die 2. Senioren steigen in die Bezirksklasse auf.

MTK Klubgastronomie: Gudrun und Michael Hagenmeyer vereinen über viele Jahre bajuwarische Gastlichkeit und Gelassenheit mit kenntnis-reicher Qualität.

1981

Anlagevergrößerung und Überlegungen zur Auslagerung sind permanente Gesprächsthemen. Der MTK stellt bei der Stadt Minden den Antrag auf Nutzung des evtl. frei werdenden Pioniergeländes.

Die 1. Herren schaffen dank ihrer Spielstärke den Klassenerhalt in der Verbandsliga. Für noch höhere Ziele wünscht man sich weitere Verstärkung. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga kommen die Senioren ihrem Ziel, die Verbandsliga zu erreichen, ein weiteres Stück näher.

Die 2. Herren steigen in die 1. Bezirksklasse auf.

Einzelsieger bei den Kreismeisterschaften werden Kirsten Lieske und Frank Fischer.

1979

Jährliches Klubereignis im MTK: die Klubmeisterschaften. Die Klubmeister in diesem Jahr: die Damen und Herren Finke, Fischer, Garchow, Brüning, Schulwitz, Klappauf, Lieske, Finke, Kruckenberg, Rauch, Franke, Wondratscheck, Wagner.

1978

Die Grenze von einer Million Mitglieder im Deutschen Tennisbund wird geknackt.

1977

Die Festveranstaltung zum 65. MTK-Geburtstag und die Ehrungen verdienstvoller Mitglieder werden zu wahren Höhepunkten in der Vereinsgeschichte.

Vorstandsmitglieder: Ehrenvorsitzender Horst Bentz, 1. Vorsitzender Horst-Dieter Wagner, 2. Vorsitzender Peter Schäfer, Kassenwart Eberhard Beeth, Sportwart Rudi Preetz, Platzwart Hans-Joachim Seegler, Jugendwartin Ingrid Frerichs, Vergnügungswart Horst Gessner, Schrift- und Pressewart Friedrich Weyermanns.

1973

1. Vorsitzender bis 1983: Herr Horst Dieter Wagner.

Die Klubmeisterschaften erfreuen sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit. Durch die Rekordbeteiligungen von bis zu 250 Nennungen werden für die Abwicklung der Klubmeisterschaften 3 Wochen benötigt. Das große Engagement von Werner Lieske als Sportwart steigert die Beliebtheit der Klubmeisterschaften.

Der MTK zählt insgesamt 450 Mitglieder. Hiervon 270 Aktive, 120 Jugendliche und 60 passive Mitglieder.

Die Gastronomie, nunmehr von Karlheinz und Anne Heyde geführt, bekommt den Ruf eines Schlemmerlokals.

Den stärksten Mitgliederzuwachs aller Zeiten hat der DTB in den 70er Jahren zu verzeichnen. Eine Mitgliedschaft in einem Tennisclub sowie aktives Tennisspielen steigern das gesellschaftliche Ansehen.

1971

Um den Aufstieg in die A Klasse bewirbt sich in diesem Jahr die 1. Mannschaft des MTK, die erst vor Jahresfrist den Aufstieg in die sog. Meisterklasse geschafft hatte. Der Aufstieg wurde mit der altbewährten Aufstellung Schönefeld, Hoffmeister, Pfannschmidt, Finke und Müller jun. erreicht.

1969

Einweihung der neuen Klubräume am 1. März. Das Ehepaar Jürgensen führt die Gastronomie.

Die 1. Herrenmannschaft steigt durch die Zugänge von Rainer Schoenfeld und Wolfgang Hoffmeister von der Meisterklasse in die A-Klasse auf.

1968

Der MTK expandiert weiter: Ende des Jahres beschließt der Vorstand, das Klubhaus umzubauen. Die Klubräume sollen zu einer Gastronomie mit Biertheke und Bauernstube umgestaltet werden. Eine Küche und eine Wohnung für entsprechendes Fachpersonal sollen ebenfalls eingerichtet werden.

1967

1. Vorsitzender bis 1973: Herr Dr. Reinhard Bremme

1965

Ein neuer Meilenstein in der Geschichte des MTK: die sogenannte "Kleyer-Aeroform" Halle. Ab Oktober spannt sich die Halle über Platz 1 und machte somit auch in den Wintermonaten einen geregelten Spielbetrieb möglich.

Der Bau eines Holzhauses und einer Flutlichtanlage fallen ebenfalls in dieses Jahr.

1964

1. Vorsitzender bis 1967: Herr Dr. Ernst van Delden.

1963

Das erste MTK-Journal erscheint.

Die alte Traditionsfahne des MTK wird durch eine neue ersetzt und diese entsprechend getauft.

1962

Der MTK feiert seinen 50. Geburtstag: Den Festreigen eröffnet der Ball am 23. Juni im Hotel Kaiserhof. Im Mittelpunkt steht die Ehrung von zwei Mitbegründerinnen unseres Klubs: Frau Sieg und Frau Günther. Freudig bewegt nehmen sie die goldene Ehrennadel entgegen.

Vorstandsmitglieder: Ehrenvorsitzender Herr Horst Bentz, 1. Vorsitzender Herr Walter Herfurth, 2. Vorsitzender Herr Dr. E. van Delden, Schriftwartin Frau A. Samuel, Kassenwart Herr Alfred Kollmeyer, Sportwart Herr Hans-Jürgen Kaufhold, Sportwartin Frau Gerda Pfannschmidt, Jugendwart Herr Karl Hirschfeld, Jugendwartin Frau Marion Paul, Platzwart Herr Philipp Loos, Vergnügngswart Herr Wolfgang Schlüter.

1961

Turniermannschaft Damen: Fräulein Mertz, Frau Pfannschmidt, Frau Paul, Frau van Delden, Fräulein Graetz, Frau Schneider. (Karin Graetz gewann 1960 bei den Westfalenmeisterschaften das Damendoppel.)

Turniermannschaft Herren: Senior Otto Kleyer, Herbert Kaufhold, Dieter Pfannschmidt, Hans-Jürgen Kaufhold, Wolfgang Scheidler, Eugen Kaufhold, Herfurth jun. und Herfurth sen

Ein Um- und Erweiterungsbau des Klubhauses wird auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, um das kommende Jubiläumsjahr des MTKs in einem würdigen Rahmen begehen zu können.

1956

1. Vorsitzender bis 1962: Herr Walter Herfurth

1953

Das Klubhaus wird um zwei Umkleideräume und eine Wohnung für den Platzmeister erweitert.

1952

Mindener Tageblatt, 15. November: Mit der Jugend zur neuen Erfolgen! 40 Jahre Mindener Tennisklub - Jubiläum und Siegerehrung

Niemand aus dem Lager der Mindener Tennisspieler kann ahnen, dass zum 40. Geburtstag ihres Klubs der Wettergott, der in der vergangenen Saison so manches Mal mit Regen und Wind einen dicken Strich durch die sportliche Rechnung machte, mit einem "weißen" Gruß der erste Gratulant sein würde.

So stand angesichts der in ein sammettweiches Schneetuch gehüllten Außenwelt diese Jubiläumsfeier der aktiven und passiven Freunde des "weißen Sports" unter einem glücklichen Stern, wenn auch die Quittung über das verflossene Tennisjahr weniger günstig ausfiel. Zahlreiche Verletzungen führten dazu, dass der von allen erhoffte Erfolg in Verglechen mit anderen Klubs nicht immer errungen werden konnte, obwohl jeder sein Bestes gab und ehrenvoll die Farben des "MTK" auf allen Plätzen vertrat.

Klubmeisterin und Klubmeister: Gerda Pfannschmidt und Sohn Dieter

1951

Vorstandsmitglieder: 1. Vorsitzender bis 1956 Herr Horst Bentz, 2. Vorsitzender Herr Dr. Schmidt, Spielwart Alfred Kollmeier, Kassenwart Walter Herfurth, Platzwart Dr. Fritz Henning, Betreuung Damenmannschaft Frau Pfannschmidt, Betreuung Jugend Herr Richter, Schriftwart Herr Gräber.

1950

1. Vorsitzender bis 1951: Herr Otto Kleyer

Unter dem Vorsitz von Dr. Schmidt und Fabrikant Otto Kleyer wächst der MTK auf über 200 Mitglieder an und vergrößert deshalb im Winter 1950/51 seine Plätze von zwei auf insgesamt sechs Plätze.

Turniermannschaft Herren: Herr Bergmann jun., Herr Benker, Herr Bentz, Herr Bergmann sen., Dr. Fenger, Herr Herfurth, Herr Bake.

Durch das Vertriebenenschicksal der Daviscup-Spieler Curt Bergmann und Sohn wird die Klubmannschaft des MTK wesentlich verstärkt. Trotz seiner 63 Lebensjahre schlägt Bergmann sen. die Spitzenspieler der gegnerischen Klubs und erkämpft so für den MTK den Aufstieg in die höchste westfälische Leistungsklasse.

1948

1. Vorsitzender bis 1949: Herr Dr. Wilhelm Schmidt

Ein Pokalturnier wird erfolgreich ausgetragen.

Die Besatzungsmacht räumt die Anlage und die Ruderer und Tennisspieler führen wieder ihre alten Klubnamen.

1947

Der Tennisplatz 4 liegt noch in unvorschriftsmäßiger Richtung Ost-West. Auf diesem Platz dürfen die Mitglieder des MTKs in der Zeit von 13-17 Uhr spielen, die restliche Anlage darf jedoch nicht betreten werden. In dieser Zeit werden von Tenniswart Kollmeyer acht Tennisschläger verwaltet, die vom Verband zugeteilt werden. Tennisbälle, zum Teil aus der Vorkriegszeit, werden mit einer Spezialpumpe wieder aufgepumpt.

1946

Im Herbst laden alle verbotenen Mindener Sportvereine in die überfüllte Aula der BOS ein. Die Mitglieder wollen sich nicht einem der neu in Minden gegründeten Vereine anschließen, sondern die alten Traditionen ihrer Klubs fortsetzen - wenn auch vielleicht zunächst unter anderem Namen.

Tennisspieler und Ruderer schließen sich unter dem Namen "Mindener Ruder- und Tennisklub Rot-Weiß" zusammen. Durch das Engagement von Herrn Hans Hardt und später Herrn Dr. Felix Bussmann bekommt derKlub die Zulassung der britischen Militärregierung.

1945

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges erklären die Siegermächte den NS-Reichsbund für aufgelöst und alle Vermögenswerte für beschlagnahmt.

Auf den vier Plätzen des MTKs spielen die Angehörigen der Besatzungs-mächte. Auf einem Schild am Eingang des Klubs wird darauf hingewiesen, dass das Betreten der Anlage für Deutsche nicht erlaubt ist.

1942

Der Spielbetrieb im MTK muss auf Anweisung eingestellt werden.

1941

In diesem Jahr soll die Anlage durch den NS-Kreisleiter beschlagnahmt werden, um im Zeichen der Wohnraumknappheit das Klubhaus zu Wohnzwecken zu benutzen. Der damalige Platzmeister wird daraufhin nach einem kleinen Umbau in dem Klubhaus untergebracht.

1939

Mit Beginn des 2. Weltkrieges wird ein notdürftiger Spielbetrieb aufrechterhalten.

1937

Die "Westfälische Neueste Nachrichten" schreibt am 6. März:
25 Jahre weißer Sport in Minden
Der Mindener Tennis-Klub feiert heute sein 25-jähriges Bestehen.

Henner Ernst Otto Henkel und Hilde Krahwinke gewinnen die Frech-Open.

1936

Am 16. Mai wird das neue Klubhaus, das einen geräumigen Klubraum, zwei Umkleideräume mit Duschzellen, Vorstandszimmer und Kaffeeküche enthält, durch Horst Bentz feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Gottfried Freiherr von Cramm und Hilde Krahwinkel gewinnen die French-Open.

1935

Am 31. Juli verzeichnet der Klub einen Mitgliederbestand von 90 Mitgliedern.

Der Fabrikant Horst Bentz übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden von Herrn Dr. Hermann Lagemann.

Am 2. Dezember wird die Erneuerung der mittlerweile alten "Grünen Bude", die 35 Jahre ihre Dienste geleistet hatte, beschlossen.

Ehrenvorsitzender des Mindener Tennisklubs: Horst Bentz

Hilde Krahwinkel gewinnt die French-Open

1934

Der Deutsche Tennisbund wird, wie alle Sportverbände, dem NS-Reichsbund für Leibesübungen eingegliedert.

Gottfried Freiherr von Cramm gewinnt die French-Open

1933

Ende des Jahres zählt der Klub insgesamt 67 Mitglieder

1932

Pokalturnier in Bad Oeynhausen.

1931

Cilly Aussem gewinnt als erste Deutsche am 3. Juli im rein deutschen Duell gegen Hilde Krahwinkel den Titel im Dameneinzel in Wimbledon sowie die Frech-Open.

1930

1. Vorsitzender bis 1935: Herr Dr. Hermann Lagmann

1924

Tennis wird aus dem Olympischen Programm gestrichen.

1923

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 20.000,- Mark, ein Tennisball kostete 19.000,- Mark. Dennoch macht das sportliche Leben wieder erfreuliche Fortschritte. Die Aktiven müssen sogar in zwei Gruppen aufgeteilt werden, die im täglichen Wechsel die beiden Plätze benutzen. Eine Jugendabteilung wird ebenfalls gegründet. Der Vorstand berichtet in den Geschäftsberichten vieler Jahre nur von finanziellen Verlusten. Es wird entschieden, die Beiträge wesentlich herabzusetzen!

1921

Drei Jahre nach Kriegsende verzeichnet das Buch des MTKs wieder eine Zusammenkunft. Dreißig Mitglieder sind es noch - oder schon wieder -, die sich um die Wiederbelebung des Tennissportes mühen und mit großen und kleinen Opfern die verwahrlosten Plätze wieder herrichten.

1920

1. Vorsitzender bis 1929: Herr Karl Schay.

1914

Mit Ausbruch des 1. Welkrieges gehen die Mitglieder des MTK an die Front: sei es als Soldat oder als Schwester unter dem Zeichen des "Roten Kreuzes".

1913

Das Jahr 1912 ist noch nicht zu Ende, da wird auch schon auf den neuen Plätzen gespielt. Um den sportlichen Ehrgeiz anzuregen, wird bereits 1913 ein Klubturnier veranstaltet.

Von einer Zusammenkunft am 16. Mai wird berichtet, dass der Vorsitzende Wilhelm Köhler einen Mitgliederbestand von 50 aktiven und passiven Mitgliedern melden kann und für die Zukunft des Klubs das Beste erhofft. Aber es sollte ganz anders kommen: diese Mitgliederversammlung vom 16. Mai sollte für mehr als 6 Jahre die letzte sein.

der Weltverband FILT - heute IFT - wird in Paris gegründet.

1912

1. Vorsitzender bis 1914: Herr Wilhelm Köhler

Am 9. März 1912 wird im Hotel "Stadt London" - später "König von Preußen" - der Mindener Tennisklub aus der Taufe gehoben.

Vierzehn Mindener Bürger und Bürgerinnen stehen an seiner Wiege:
Frau Emma Günther
Frau Clara Günther
Frau Maria Schay
Frau Henriette Sieg
Frau Grete Stremmel
Herr Bankdirektor Glud
Herr Kaufmann
Herr Rudolf Günther
Herr Amtsgerichtsrat Hilbk
Herr Druckereibeitzer Wilhem Köhler
Herr Fabrikant Fritz Noll
Herr Dipl.-Ing. Dir. Jacob-Peter Schay
Herr Fabrikant Wilhelm Sieg
Herr Bankier Karl Wegener

Gestützt auf die Bürgschaft von fünf Persönlichkeiten aus diesem Kreis für die finanzielle Sicherung und Dank der Hilfe des damaligen Sadtrats Sipp gelingt es, mit der Stadt Minden ein Übereinkommen hinsichtlich der Überlassung eines Grundstückes am Schweinebruch zu treffen. Die beiden Spielfelder und ein hölzernes Klubhaus sind die ersten Sportanlagen, die außerhalb des Glacis' liegen, hinter dem es ins freie Wiesengelände an der Weser geht. Erst viel später wird der Hindenburg-Sportplatz und das heutige Weserstadion geschaff